Neue Regeln für Energieausweise ab 01.05.2021

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll den Klimaschutz im Immobilienbereich vorantreiben und die europäischen Vorgaben zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden in deutsches Recht umsetzen. Die Vorgaben des GEG haben damit auch Auswirkungen auf den Gebäudeenergieausweis. Denn dieser macht die Energieeffizienz eines Gebäudes transparent und Immobilien damit vergleichbar. Das GEG ist am 01.11.2020 in Kraft getreten und soll durch mehr Informationen präzisere Modernisierungsempfehlungen enthalten. Davor galten die Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014), die von den Eigentümern mit einer Übergangsfrist noch bis zum 30.04.2021 angewendet werden dürfen.

In Deutschland sind Energieausweise für Neubauten schon seit 2002 Pflicht. Mit der EnEV 2007 wurden erstmals Bestandsgebäude einbezogen.

GEG fordert Vor-Ort-Begehung

Ab 01.05.2021 müssen Aussteller der Verbrauchsausweise die bestehenden Gebäude vor Ort in Augenschein nehmen. Alternativ erlaubt der Gesetzgeber, die energetischen Eigenschaften des Gebäudes anhand geeigneter Fotos zu bewerten, um passende Maßnahmen zur Modernisierung zu empfehlen. So soll die Qualität der Sanierungsempfehlungen verbessert werden.

Detaillierte Angaben zur energetischen Gebäudequalität

Was bislang bei Bedarfsausweisen schon der Fall ist, gilt ab Mai auch bei Verbrauchsausweisen: Eigentümer müssen die energetische Qualität des Gebäudes detailliert angeben, inklusive inspektionspflichtiger Klimaanlagen. Auch das Fälligkeitsdatum der nächsten Untersuchung muss festgehalten werden.

Treibhausgas-Emissionen (CO2) und Ausweispflicht für Makler

Ab 01.05.2021 werden die Treibhausgas-Emissionen (CO2) im Energieausweis aufgeführt. In der EnEV war diese Ausweisung bisher nicht verpflichtend, mit der Umsetzung des GEG ist dies nun erforderlich. Die Emissionen werden aus dem Primärenergiebedarf oder -verbrauch des Gebäudes berechnet.

Die Pflicht, bei der Vermietung, Verpachtung oder dem Verkauf eines Wohngebäudes einen Energieausweis vorzulegen, gilt in Zukunft auch explizit für Immobilienmakler.

Corona-Sicherheitsvorkehrungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der aktuell vorliegenden Arbeitsschutzstandards seitens des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Verhaltens- und Hygieneempfehlungen des Robert Koch-Instituts haben wir weitere innerbetriebliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um den laufenden Geschäftsbetrieb im Bereich Außeneinsätze für die von Ihnen beauftragten Leistungen wieder aufzunehmen. Damit dabei die Gesundheit unserer Kunden und auch die unserer Mitarbeiter sichergestellt werden kann, erfolgt dies unter folgenden Aspekten (auszugsweise Darstellung):

  • das Tragen von Handschuhen wurde angeordnet
  • das Betreten von Wohnungen und Gewerbeeinheiten mit anwesenden betriebsfremden Personen erfolgt nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung
  • die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 m ist zwingend einzuhalten
  • Unterschriften werden nur mit kundeneigenen Schreibutensilien und unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 m vorgenommen

Jeder Mitarbeiter wurde über die ihm obliegenden Pflichten umfassend informiert und erhält die entsprechend notwendige Arbeitsschutzausrüstung (Handschuhe, Mund-Nase-Bedeckung, Desinfektionsmittel u.w.).

Sollten Sie dennoch Fragen oder Bedenken haben, wenden Sie sich bitte postalisch, telefonisch oder per E-Mail an unsere Mitarbeiter.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

EXTERN Matthias Schmidt e.K.